Willkommen auf Mantrailer Castrop-Rauxel

 

Mantrailing bedeutet "Mensch auf der Spur folgen" (engl.: man=Mensch, trail=Spur).

 Mantrailing ist eine besondere Art der Fährtensuche mit einem dafür speziell ausgebildeten Hund. Dem Hund wird beigebracht, der Spur einer (im Ernstfall vermissten) Person durch deren Individual Geruch zielsicher zu folgen. (Der Individualgeruch eines Menschen ist einzigartig und somit vergleichbar mit einem Fingerabdruck.) Beim Mantrailing folgt der Hund vor allem dem Individualgeruch einer gesuchten Person. Er soll eine Fährte in jedem Gelände, in der Stadt, auf Asphalt und im Wald verfolgen und eine Person aus einer Menge von Menschen herausfinden. Beim Mantrailing wird nur bewertet, ob das Team Hund und Hundeführer die gesuchte Person findet und korrekt anzeigt. Wie, ist egal.

Der Geruchsinn des Hundes ermöglicht bei gezielter Ausbildung, einem individuellen Geruch selbst in überreizt-belebten Stadtgebieten zu folgen, nicht nur in freiem Gelände  ohne große Reizablenkung. Hunde vermögen Spuren zu finden, die mehrere Tage alt sind. Geeignete Hunde sind natürlich physisch und psychisch  gesund und mit möglichst großen Riechräumen (Nasenraum) gesegnet, Bloodhounds sind auf diesem Gebiet beliebt. Aber auch andere Rassen wie Otterhounds, Basset Hounds, verschiedene Jagdhunderassen können dank Ihrer Supernasen auf diesem Gebiet tüchtig sein, also Hunde mit beispielhaftem großem Riechraum.

Die Ausbildung zum Mantrailer ist sehr umfangreich, da diese nicht nur in Wald und Feld, sondern auch in Ortschaften stattfindet. Außerdem gilt es, den Hund mit einer Vielzahl von Situationen bekannt zu machen. Zudem ist die Ausbildung des Hundeführers sehr zeitaufwändig, weil dieser möglichst viel über Geruch und dessen Eigenschaften, über Witterungsbedingungen etc. wissen muss, um zu verstehen, wie ein Hund eine Trail aufnehmen und verfolgen kann und wovon deren Haltbarkeit und "Lage" abhängt. ”PrüfungsortnungMantrailer Deutschland e.V. ”

Seit Jahrzehnten in den USA erfolgreich ausgeübt, ist das Mantrailing nun wieder als Ergänzung zu allen Suchmaßnahmen zurückgekehrt nach Deutschland. Unverständlicherweise ist es immer noch nicht sehr verbreitet im deutschen Rettungshundewesen, und auch das Potential, das in dieser Arbeit steckt, wird leider oftmals unterschätzt oder gar angezweifelt.

Das Mantrailing eröffnet dem Hundeführer die Möglichkeit, mit dem Hund eng zusammenzuarbeiten und somit einen Einblick in die Welt des Hundes mit seiner einzigartigen Nase zu erlangen. Es werden keine strikten Kommandos eingeübt, die der Hund nur zu befolgen hat, sondern der Hundeführer kann im Team mit dem Hund gemeinsam etwas erarbeiten. Allerdings ist eine gemeinsame Sprache von Hund und Hundeführer unabdingbar. Diese Kommunikation läuft über Sprache, Körpersprache, Gestik und Mimik die beide Partner erkennen und lesen müssen. Dies zu erlernen ist eine Herausforderung für beide Partner. Neben Kenntnisse über Thermik und Witterungseinflüsse muss der Hundeführer in der Lage sein, seinen Hund ausgesprochen gut lesen zu können. Er muss die Ausbildung so gestalten, dass der Hund von Anfang an selbst führende Entscheidungen trifft, da er im Ernstfall niemals auf die Unterstützung des Hundeführers hoffen kann. Es ist beim Mantrailing wichtig zu erkennen wie die Tiere die Spuren anzeigen, deshalb ist regelmäßiges Training sehr wichtig. Hunde mit dieser Ausbildung können eingesetzt werden um vermisste Kinder oder Demenz- sowie Alzheimer - Patienten zu finden

 

Auch Hobbymäßig kann Mantrailing eingesetzt werden.....

  • Um die Bindung im Mensch - Hund Team zu fördern
  • Jagdlich motivierten Hunden eine Alternative zu bieten
  • Unterforderte Hunde durch gezielte Aufgaben und Arbeit auzulasten

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